18. Februar 2017

Der türkische Ministerpräsident hat seine Landsleute in Oberhausen auf das Präsidialsystem eingeschworen. Einem Journalisten wurde offenbar der Zugang verwehrt.

Oberhausener Polizei machtlos

Gegen den geplanten Auftritt Yildirims formierte sich in Deutschland heftiger Widerstand. „Man kann sich nicht auf die Meinungsfreiheit berufen, wenn man gegen Meinungsfreiheit agitieren möchte“, sagte der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner dem Hessischen Rundfunk (HR-Info). Er forderte die Bundesregierung auf, „eine solche Kampagne bei uns zu verhindern“.

Die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht warf der Bundesregierung einen „neuen Kniefall vor Erdogan“ vor. Ihre Fraktionskollegin Sevim Dagdelen forderte die Bundesregierung in der „Mitteldeutschen Zeitung“ auf, den Auftritt Yildirims zu verhindern. Grünen-Chef Özdemir sagte der „Frankfurter Rundschau“: „Ich finde es geradezu skurril, dass der türkische Ministerpräsident keinerlei Skrupel hat, von unserer Demokratie zu profitieren, während er und seine Schergen im eigenem Land Oppositionelle hinter Gitter bringen“.

Die Oberhausener Polizei betonte, bei der Rede Yildirims handele sich um eine „nicht öffentliche, private Veranstaltung“, auf die nicht Einfluss genommen werden könne.

 

Einige Kommentare aus der Bevölkerung


Wenn man diese Fahnenschwinger auf dem Foto so sieht fragt man sich, warum diese Personen überhaupt in Deutschland leben? Oder haben die hier etwas eine "Auftrag"?

Die Veranstaltung zeugt von wenig Selbstvertrauen in der türkischen Gemeinschaft...
Ein vermeintlich starker Mann macht das nicht besser. Ein höheres Bildungsniveau wäre eine angemessene Alternative. Quo vadis?

Unglaublich, dass sowas in Deutschland überhaupt toleriert wird. Mehr braucht es dazu nicht zu sagen.

"Wer sein Land liebt, sagt Ja".ich meine : "Wer sein Land liebt, dort wählt, lebt auch dort."Ich möchte keinen einzigen dieser Menschen in meinem Land haben und werde demokratisch alles dafür tun, daß diese Menschen in ihr gelobtes Land kommen.

Irgendwie sehe ich uns bereits als Land verschwunden selbst abgeschafft. Da kommt ein Vertreter eines Diktators (nein. Ich nenne ihn nicht Mörder) und hetzt in Deutschland gegen Deutschland. Terrorhelfer etc. Droht sogar. Und wir? Sind so lieb und öffnen ihm die Tür. Lassen es geschehen. Denn wir sind ja die guten. Und am Ende? Sind wir die Verlierer.

Na, nun mal langsam, so schnell geht Deutschland nicht unter - da braucht es etwas mehr als ein paar türkische Fahnen in einem Sportstadion.Aber Sie könnten aktiv etwas gegen den Niedergang des Landes tun, indem Sie etwas stärker auf Ihr Deutsch achten.

Die Linken haben Probleme mit ihrer ideologischen Ausrichtung. Der Feind ist deutsch und rechtsnational.
Nationalistische Türken passen nicht ins Feinbild. Von daher wird das Phänomen übersehen, bzw. ignoriert. Eigentlich müsste eine ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Ideologien stattfinden. Das vermisse ich seit 2015 im öffentlichen Diskurs. Das wird bei den linken nicht wesentlich anders sein.

Hätte die AfD zu einer Gegendemonstration gegen Yildirims Auftritt aufgerufen, wäre die Linke zu tausenden vor Ort gewesen. Um gegen die AfD und ihre Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Das ist wohl die traurige Wahrheit.

Und ein bigotter Realitätsverlust, der schier unerträglich ist: "Die Türkei mische sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ein, und diejenigen, die sich in die türkischen Angelegenheiten einmischten, würden die entsprechende Antwort dafür ernten."

Wenn in diesem Land Kritiker der Regierung Erdogans mittels Drohungen & Einschüchterungen zum Schweigen gebracht werden sollen, ist das nicht nur eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands, sondern ein feindseliger Akt gegenüber dem Grundgesetz und ein Anschlag auf jeden Einzelnen, dem die Freiheit des Wortes irgendetwas bedeutet.

Ich erwarte von den Sicherheitsbehörden, dass sie sich bis an die Grenze des rechtsstaatlich Machbaren bewegen, um diesem nationalistischen Gesinnungsterror Einhalt zu gebieten.

Wie kann das sein, dass einem taz-Reporter IN Deutschland bei einer Veranstaltung vom Sicherheitsdienst der türkischen Regierungspartei AKP der Zutritt verwehrt wird? Der AKP Sicherheitsdienst bestimmt in Deutschland, was geht, was nicht? Seit wann unterliegt Deutschland dem AKP Sicherheitsdienst? In unserem Staat? Das ist für mich als Bundesbürger schon fast erniedrigend. Oder ist dieser Saal Türkei eigenes Gelände? Bitte liebe "Zeit", gebt mal Auskunft, weshalb so etwas rechtlich möglich ist.

Der AKP Sicherheitsdienst bestimmt in Deutschland, was geht, was nicht? Ich befürchte das kann er , der Veranstalter hat das Hausrecht , die Frage ist nur , wie konnte er so eine Halle buchen , die AFD hat schon Probleme bei kleinen Sälen und die machen das locker , obwohl die eine Liga sind was die Ausrichtung betrifft.

Es ist ein Skandal, dass es den Türken gestattet ist, hier in Deutschland Wahlkampf zu betreiben. Es wird hingenommen, dass Journalisten in Gewahrsam genommen werden, es wird hingenommen, dass deutsche Politiker in der Türkei nicht erwünscht ist, es wird hingenommen, dass ein Herr Erdogan Bedingungen stellen kann wegen der "Flüchtlingshilfe". Es ist einfach unerträglich. Wo soll das alles bloß noch hinführen. Mir wird Angst und Bange!

Diese faschistische Propaganda ist unerträglich und es ist völlig unverständlich, dass Berlin sowas zulässt. Man investiert Millionen in den Kampf gegen Rechts und lässt diesem Gedankengut trotzdem freien Lauf. Jetzt sind wir wieder so weit, dass Mitbürger mit u.a. "kauft nichts bei dem" gegängelt werden und anstatt dem entgegenzutreten, setzt man noch einen drauf und lässt dieses Gift ganz offiziell verspritzen. Das ist einfach nicht nachvollziehbar.

Schwer zu ertragen, das alles. Eine Frage:
Die Veranstaltung fand ja offensichtlich in einer Halle statt.
Kann die jedermann so einfach mieten?
Ohne Prüfung was da veranstaltet werden soll? Ich denke nein.
Interessant wäre zu erfahren:
Wer ist der Vermieter und was hat er sich dabei gedacht?

"Die BRD hat es bei einem nicht unerheblichen der türkischen Gastarbeiter und deren Familien versäumt sie so zu integrieren dass sie sich auch als Deutsche fühlen" Nee--------Ein nicht unerheblicher Teil, der türkischen Gastarbeiter hat es versäumt, sich in Deutschland zu integrieren.

"Vor allem weil man im Moment so abhängig von der Türkei ist durch den blöden Flüchtlingsziel."Man ist nicht nur abhängig, man hat sich durch den Deal erpressbar gemacht.

Eine solche Veranstaltung hat in Deutschland und auch in der EU nichts zu suchen. AKP, Ditib usw. sollten hier keinen Fuß auf die Erde bekommen.

Das diese Veranstaltung möglich ist, zeigt doch, dass es längst zu spät ist. AKP Mitglieder sitzen auch in unseren Volksparteien und die Ditib schreibt Papiere zur angeblichen "Öffnung der Gesellschaft" und der Forderung nach Wahlrecht für nicht-Deutsche, die es bis ins Kanzleramt schaffen und dort ernsthaft diskutiert werden. Auf der einen Seite schafft man es ohne Probleme, dass die AfD hierzulande noch nicht mal eine Werbeagentur findet, aber wenn es um die Türkei geht, muss das unsere Demokratie aushalten und man organisiert Massenveranstaltungen. Denken Sie wirklich, dass das Zufall ist?

Die Bananenrepublik Deutschland lässt inzwischen offen zu, dass im eigenen Land im großen Stil für eine türkische Diktatur geworben wird. Das hat mit unserem Versammlungsrecht aber gar nichts zu tun. Wie tief können Merkel & friends noch sinken.


Meine Meinung ist:

  1.  1. Wer diese Veranstaltung zugelassen hat, (die Verantwortlich sind) sollten zurück treten!

  2.  2. Wer für Erdoğan in Deutschland demonstriert, sollte Deutschland verlassen!

  3.  3. EU soll die Beitrittsverhandlungen der Türkei abbrechen


                   Nachzulesen in:

                   Zeit Online