Pfronten im Allgäu

Pfronten ist eine Gemeinde im bayerisch-schwäbischen Landkreis Ostallgäu und liegt im Südwesten von Bayern, direkt an der Grenze zu Tirol (Österreich). Pfronten ist eine von insgesamt 46 Städten und Gemeinden im Landkreis Ostallgäu. Das Gemeindegebiet wird von der Vils durchflossen. Pfronten liegt am Fuße des Breitenbergs, des Kienbergs sowie des Falkensteins auf einer Höhe von 853 m ü.Meeresspiegel.

Nachbargemeinden
Nachbargemeinden Pfrontens sind auf deutscher Seite die Stadt Füssen, die Gemeinde Eisenberg und der Markt Nesselwang. In Österreich liegen benachbart die Kleinstadt Vils sowie das Tannheimer Tal mit den Gemeinden Grän, Tannheim, Schattwald, Zöblen, Nesselwängle und Jungholz.

Ausdehnung des Gemeindegebietes
Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Bergpfronten und Steinachpfronten.
Zur Gemeinde Pfronten gehören die Orte Berg, Dorf, Halden, Heitlern, Kappel, Kreuzegg, Meilingen, Ösch, Rehbichel, Ried, Röfleuten, Steinach und Weißbach.

 



Geschichte

Durch Pfronten führte von Süden her eine römische Nachschubstraße nach Cambodunum (dem heutigen Kempten). Eine römische Besiedelung des Tales ist aber nicht gesichert. Allerdings ist der Name Pfronten aus der deutschen Sprache nicht erklärbar. Der bisher beste Deutungsvorschlag[3] geht von einem romanischen Namen frontone aus, was „große, gewaltige Stirn“ oder „Front“ bedeutet und wohl die „Stirne der Alpen“ bezeichnen sollte. Man könnte es auch als Entsprechung des heutigen Namens Breitenberg verstehen. Bei den im Ostallgäu (Römersiedlung Tegelberg!) verbliebenen, christlichen Provinzialrömern siedelten sich nach und nach heidnische Alamannen an. Um das Jahr 800 war die „römische“ Sprache in der Gegend erloschen. In dem nun fränkisch-karolingischen Gebiet war die Bevölkerung zu einer Einheit mit deutscher Sprache und christlichem Glauben verschmolzen. Ab dem frühen 14. Jahrhundert gehörte Pfronten zum Hochstift Augsburg, dem weltlichen Territorium der Augsburger Bischöfe. Bei der Säkularisation des Hochstifts fiel auch Pfronten 1803 an das Kurfürstentum Bayern.

   
   
Wandern im Allgäu 16.05.2010 mit Gotthilf Fischer Doku Reihe Die Alpen von oben: Vom Allgäu ins Montafon
   
   
   
Breitenberg Bahn in Pfronten , Wandern zum
Breitenberg