Rettet das Radio!

Früher war das Hören ein Erlebnis. Heute dudeln Privatsender die immer gleichen Hits – und viele Öffentlich-Rechtliche tun es ihnen nach.

Ich bin in der Arbeit und das Radio läuft ständig (Arbeitskollegen).
Ich packs nicht das immer und immer wieder wochenlang der gleiche Müll gespielt wird.... die erlauben sich ja auch noch zusagen noch abwechslungsreicher und noch mehr Musik ??!!
Und das ist bei jedem Radiosender.... außer bei den kleinen aber die kannste ja im Prinzip auch vergessen.

 

 

Junge Union: Mehr deutsche Musik und besonders Schlager im Radio!

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Liskow: Freiwillige Selbstverpflichtung ist gescheitert

Anlässlich der immer wiederkehrenden Berichterstattung über mehr deutschsprachige Musik im Hörfunk des Landes, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Mecklenburg-Vorpommern, Franz-Robert Liskow:

„Der wachsende Anteil an verkaufter deutschsprachiger Musik muss sich endlich auch in den Programmen der Hörfunksender widerspiegeln. Im Jahr 2014 gab es in Deutschland lediglich 10 Prozent deutsche Titel unter den Top 100 Charts, 2013 waren es noch 13 Prozent, laut dem Erlanger Mediengesellschaft Music-Trace GmbH radiocharts.com. Der Rest ist fast ausschließlich englisch. Europa wächst zusammen und bekennt sich zur Mehrsprachigkeit aber andere Sprachen sind im Hörfunk kaum zu finden. 2004 empfahl der Deutsche Bundestag eine Mindestquote von 35 Prozent deutscher Musik. Dieser Wunsch nach freiwilliger Selbstverpflichtung hat jedoch nichts gebracht. Im Nachbarland Frankreich müssen seit 1994 mindestens 60 Prozent europäische Künstler im Rundfunk gespielt werden. Französische Interpreten müssen insgesamt einen Anteil von 40 Prozent bilden. In einem sprach- und kulturbewussten Land wie unserem sollte es im Grunde auch ohne gesetzlich festgelegte Quote gehen, denn Einsicht ist besser als Zwang. Ob mit gesetzlicher Quote oder mit freiwilliger Selbstverpflichtung: Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern will mehr deutsche Musik im Radio hören!“

„Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns muss sich dafür einzusetzen, dass in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, besonders beim Radioangebot des Norddeutschen Rundfunk Mecklenburg-Vorpommerns (NDR), mehr deutsche Musik, besonders deutscher Schlager, gespielt wird. Immerhin finanzieren die Hörerinnen und Hören über den Rundfunkbeitrag die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“, sagte der JU-Landeschef, Franz-Robert Liskow. Laut einer Umfrage hörten im Jahr 2013 rund 21,7 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre sehr gerne deutsche Schlager, so die Statista GmbH aus Hamburg.

 

Im Gespräch mit n-tv hat der 27-Jährige seine Idee jetzt weiter ausgeführt. "Die deutsche Musikindustrie hat in den letzten Jahren ja immer mehr deutsche Lieder produziert. Wir finden, dass das auch mehr im Radio Einzug halten sollte." Nur zehn Prozent deutsche Lieder im Radio seien einfach zu wenig. Liskow schlägt deshalb eine Quote von 30 bis 35 Prozent deutscher Musik vor.

Dazu sollten sich die Rundfunkanstalten selbst verpflichten. "Ich bin kein Freund von gesetzlichen Quoten", sagte Liskow. Doch die vor zehn Jahren schon einmal vereinbarte freiwillige Selbstverpflichtung hält er für gescheitert. "Ich finde es wichtig, dass das Thema noch einmal auf die politische Agenda kommt", erklärte er seinen Vorstoß.

"Schlager hat ein junges Image bekommen"

Der JU-Mann aus dem Norden outet sich in dem Gespräch selbst als Fan von Schlager und insbesondere der Sängerin Helene Fischer. "Sie macht einfach gute Musik", sagte der Mecklenburger zu n-tv. "Helene Fischer hat schon dafür gesorgt, dass der Schlager in Deutschland wieder eine besondere Aufmerksamkeit bekommen hat. Das merkt man auch an ihren gut besuchten Konzerten."

Auch er selbst habe schon einmal ein Konzert der Sängerin besucht, sagte Liskow, und auch die aktuelle CD sei Teil seiner Abspielliste. "Ich höre aber auch Marteria, Adel Tawil und wie sie alle heißen." Die deutsche Musik habe ja viele Genres wie Hiphop und anderes - "es ist ja alles möglich".

Helene Fischer hat große Pläne für 2015

 

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Dass sein Vorstoß auf eine "Helene-Quote" verkürzt worden sei, führt Liskow auf die "Bild"-Zeitung zurück. Doch aufgrund ihrer guten Musik sei der Begriff gar nicht so abwegig. Mit einem solchen Medienecho hätte er nicht gerechnet, gab Liskow zu. Für Kritik äußerte er gegenüber n-tv Verständnis. "Ich kann verstehen, dass Schlager beim Großteil der Bevölkerung erstmal negativ besetzt ist. Er hat aber unter anderem durch Helene Fischer und andere Künstler ein junges Image bekommen, deshalb haben wir uns als JU damit auseinandergesetzt."

Warum er ausgerechnet jetzt wieder mit der Forderung kommt, die vor ihm schon wiederholt gestellt wurde, erklärt Liskow so: "Wir dachten, es ist mal wieder Zeit, das Thema in den politischen Alltag zu bringen. Junge Leute sind empfänglicher für deutsche Musik, weil sie besser geworden ist. Deutsche Musik setzt sich durch, aber das ist noch nicht im Radio so wiederzufinden."

 

 

Mehr deutsche Musik im Radio

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Wir sprechen uns für einen höheren Anteil deutschsprachiger Musik im Hörfunk aus. Der wachsende Anteil an verkaufter deutschsprachiger Musik muß sich endlich auch in den Programmen der Hörfunksender widerspiegeln. Wir fordern die Rundfunkkommission der Ministerpräsidenten der Länder auf, die Rundfunkordnung entsprechend zu ändern, um die Präsenz der deutschen Sprache im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu stärken.

Die Mißachtung der deutschen Sprache im Hörfunk erreichte Anfang dieses Jahres einen traurigen Höhepunkt, als eine Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Nordwestradios erklärte: „Wir spielen grundsätzlich keine deutschsprachige Musik.“

Im Jahr 2013 trugen in Deutschland lediglich 15 Prozent der am häufigsten gespielten 100 Musikstücke deutsche Titel. In Österreich sind es sogar nur vier Prozent. Der Rest ist fast ausschließlich englisch. Trotz der vielbeschworenen Europäisierung, trotz aller Bekenntnisse zur Mehrsprachigkeit sind andere Sprachen kaum zu finden. Das ist den Angaben der Erlanger Mediengesellschaft Music-Trace GmbH zu entnehmen (siehe
(www.radiocharts.com).

Dieser geringe Anteil steht im krassen Gegensatz zur wachsenden Zahl verkaufter deutschsprachiger Tonträger. Im ersten Halbjahr 2014 waren zum Beispiel in der offiziellen deutschen Album-Rangliste von den ersten zehn Musikalben 90 Prozent in deutscher Sprache. Das hat die GFK Entertainment ermittelt, wie der Bundesverband Musikindustrie e.V. im August dieses Jahres mitteilte (www.musikindustrie.de).

Begründung:

Auf diese „Erneute Deutsche Welle“ (EDW) muß der Rundfunk so schnell wie möglich antworten. Besonders die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Hörfunksender stehen hier in der Pflicht. Kein Zwangsenglisch aus Zwangsgebühren! Insgesamt erwarten wir mehr Respekt für Musik mit deutschen und anderen nicht-englischsprachigen Texten. Es geht nicht darum, „Happy Birthday“ zu verbieten. Statt dessen fordern wir die Verantwortlichen auf, unsere Sprache und Kultur nicht mehr zu diskriminieren und die kulturelle Unterversorgung endlich zu beenden. Auch die Sprachen unserer Nachbarländer sollten nicht weiter ignoriert werden.

Vor zehn Jahren empfahl der Deutsche Bundestag eine Mindestquote von 35 Prozent deutscher Musik. Dieser Wunsch nach freiwilliger Selbstverpflichtung hat jedoch nichts gebracht. In einem sprach- und kulturbewußten Land sollte es im Grunde auch ohne gesetzlich festgelegte Quote gehen, denn Einsicht ist besser als Zwang. Ob mit gesetzlicher Quote oder mit freiwilliger Selbstverpflichtung: Wir wollen mehr Deutsch im Radio hören!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Erlangen, 11.09.2014 (aktiv bis 10.12.2014)

 

 

 

Radiosender streichen deutsche Musik

 

 

Eine Welle von Radio Bremen und NDR verbannt heimische Künstler. Sehr zum Ärger von Hörern, Musikern und Experten

Die Info- und Kulturwelle schalten Hörer nicht wegen, sondern trotz ihrer Musik ein. So ging ein unter Radio Bremen-Mitarbeitern beliebter Witz. Der hatte sich wohl bis an die öffentlich-rechtliche Senderspitze herumgesprochen. Und die reformierte vor wenigen Wochen das gemeinsame Programm von Radio Bremen und NDR. „Das neue nordwestradio“ heißt seither die Welle.

Das klingt frisch, experimentell, speziell. Programmdirektor Jan Weyrauch jubelte, den Hörern werde nun temporeichere Musik geboten: „Wir sind davon überzeugt, dass unser Angebot so für weltoffene Hörerinnen und Hörer aus der Region mit Interesse für Kultur und Politik noch interessanter wird“, verkündete er stolz. Die Folge: Hits mit deutschem Text sind von den Abspiellisten des Hörfunkprogramms gestrichen.

Bei dem angepeilten weltoffenen Publikum kam die Reform gar nicht gut an. „Das ist nicht euer Ernst!“, schrieb ein Hörer ins Online-Gästebuch. Der Sender antwortete: „Ja, das ist unser Ernst: Wir spielen grundsätzlich keine deutschsprachige Musik.“

Diese eigenwillige und einzigartige Entscheidung ärgert nicht nur Hörer im Nordwesten. Der Sänger Heinz Rudolf Kunze fordert seit Jahrzehnten eine Quote für deutschsprachige Musik. Sein Vorbild ist Frankreich, wo Radiosender verpflichtet sind, mindestens 40 Prozent französischsprachige Musik zu spielen. Die Entscheidung von Nordwestradio nennt Kunze „eine deutsche Geisteskrankheit“ und empört sich: „Keine andere Kulturnation der Welt käme auf eine solche Idee.“ Die CSU-Medienpolitikerin Dagmar Wöhrl ist irritiert: „Ich hoffe, dass die Hörer des Nordwestradios durch Umschalten abstimmen.“

Das könnte passieren. Denn heimische Musik ist hoch im Kurs. In den FOCUS Top Ten sind die Alben sechs deutscher Künstler platziert, vor Peter Maffay und Helene Fischer auf Rang eins die Hip-Hopper Marteria.

Programmdirektor Weyrauch rechtfertigt den Kurs seiner Welle: „Wir spielen viel aktuelle Musik in unserem Digitalkanal ‚Bremen Next‘ oder bei ‚Bremen Vier‘. Dort auch deutschsprachig.“

 

Weniger deutsche Lieder Ulli Schwinge kritisiert Radiosender 14.01.2015 21:43 Uhr


Ulli Schwinge kritisiert die englisch-lastigen Musikprogramme, die Produktionen mit deutschem Gesang immer mehr verdrängen. Sein Vorschlag: Eine Quote einführen, wie es sie in vielen anderen Ländern gibt.
(BILD: heiko rebsch) Von Helmut Dawal

Der Sänger Ulli Schwinge aus Schortewitz kritisiert Radiosender wegen ihrer englisch-lastigen Musikprogramme. Selbst beliebte Sängerinnen wie Andrea Berg und Helene Fischer hört man beim MDR-Radio kaum noch.
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Schortewitz.

Auf das Radio ist Ulli Schwinge nicht mehr gut zu sprechen. Kommt darauf die Rede, dann steigt bei dem Schortewitzer Sänger und Komponisten der Blutdruck - seine Lieder werden nicht mehr gespielt, jedenfalls nicht in den öffentlich-rechtlichen Sendern, zu denen auch MDR Sachsen-Anhalt gehört.

Es ist ein schleichender Prozess, den Schwinge seit dem Jahr 2012 beobachten muss. Deutsche Lieder werden immer weniger gespielt, selbst so beliebte Sängerinnen wie Andrea Berg und Helene Fischer hört man beim MDR-Radio nicht mehr. „Meine beste Zeit hatte ich nicht beim MDR, sondern beim WDR 4“, blickt er zurück. Dort seien seine Titel oft gespielt worden, was ihm geholfen habe, weiter bekannt zu werden. „Die meisten Live-Auftritte hatte ich in Nordrhein-Westfalen, eben deshalb, weil dort meine Musik häufig zu hören war.“

Kein komplettes Musikprogramm

Dass deutsche Musik immer mehr aus den Radios verbannt wird, kann Ulli Schwinge aus vielen Gründen nicht gut heißen. An erster Stelle steht natürlich die eigene Existenz, die in Gefahr gerät, wenn die eigene Musik über das Medium Radio nicht mehr in den Ohren der Menschen ankommt. „Wie soll ein Sänger seine neuen Titel bekannt machen, wenn es ihm die Sender verwehren?“, fragt er. In Existenznöte geraten laut Schwinge dann auch Komponisten, Texter und Produzenten.

Auch die Radiohörer selbst, ist der Schortewitzer überzeugt, werden beschnitten. „Sie alle müssen Rundfunkgebühren bezahlen, das ist ja eine Pflicht. Doch die Hörer bekommen von den Sendern dafür kein komplettes Musikprogramm mehr, ihnen wird ein Teil, nämlich die deutsche Unterhaltungsmusik, nicht mehr angeboten. Und sie können keine neuen deutschen Musikprodukte mehr hören.“

Hinterfragt werden müsse auch, wohin Rundfunkgebühren und Steuern fließen. „Die Tantiemen fließen immer mehr ins Ausland, zu den Künstlern der englischen Titel.“ Von einem Radio-Insider habe er gehört, dass mittlerweile 95 Prozent aller Tantiemen aus Deutschland ins Ausland fließen sollen. „Meine eigenen Tantiemen gehen inzwischen gegen null“, bemerkt Schwinge frustriert.
Ausbildung zum Konzertpianisten

Ulli Schwinges musikalische Ausbildung begann mit vier Jahren am Konservatorium in Halle, wo er zum Konzertpianisten ausgebildet wurde. Von 1971 bis 1975 absolvierte er die Leipziger Musikhochschule, von 1982 bis 1986 ein Gesangsstudium. Der in Schortewitz lebende Künstler singt nicht nur, sondern ist auch Komponist. Seine größten Erfolge hatte er in den 1990er Jahren in Südafrika. Mehrere seiner Kompositionen wurden von afrikanischen Künstlern neu aufgenommen. Für die Plattenverkäufe in Südafrika wurde Schwinge mehrfach ausgezeichnet.

Schwinge ist auch als Musikproduzent tätig und schrieb u.a. Lieder für Graham Bonney, Siw Malmkvist, Nina Lizell und Gaby Rückert. Der Sänger im Internet: www.ulli-schwinge.de

Neben den wirtschaftlichen Aspekten geht es ihm auch um die Bewahrung der deutschen Kultur. „Deutsche Lieder und die deutsche Sprache werden eines Tages auf der Strecke bleiben“ befürchtet er.

All das ist für Schwinge Ergebnis eines „sehr bewusst gesteuerten Prozesses, der offenbar zum Ziel hat, einer Gruppe von Künstlern endgültig das Wasser abzugraben und sie auszugrenzen“. Die Argumente der Sender hält er für fadenscheinig. „Für wen will denn der MDR sein Programm verjüngen, wenn er schon die auf junges Publikum gerichteten Sender Jump und Sputnik hat?“, äußert Schwinge.

Der MDR bestätigt auf MZ-Anfrage den Wandel in seiner Programmstruktur. „Es ist richtig, dass MDR Sachsen-Anhalt seit einigen Monaten in der Regel keinen Schlager mehr im Programm spielt“, teilt Unternehmenssprecher Thomas Ahrens mit. Der MDR führe regelmäßig Marktforschungsstudien durch. Dabei würden in repräsentativen Umfragen Hörer befragt.

Andere Länder haben Quote

„Die Zahl der Hörer, die Schlager mögen, sinkt seit Jahren kontinuierlich. Das Ergebnis aus der aktuellen Befragung im vergangenen Sommer zeigt deutlich, dass nur noch eine kleine Gruppe gerne Schlager hört“, so Ahrens. Hinzu komme, dass der Schlager zunehmend polarisiere. „In allen unseren Kernzielgruppen werden vor allem gerne englische Oldies gehört. Im Sinne eines zukunftsfähigen Programms gehen wir auf diese Vorlieben der Mehrheit unserer Hörer ein.“ Der Anteil der deutschsprachigen Musik - Ost-Rock-Klassiker oder Hits von Maffay, Grönemeyer, Westernhagen, Lindenberg, Falco, Pur, Münchener Freiheit usw. - beträgt laut Ahrens rund 20 Prozent.

Der Schortewitzer kann über diese Argumente nur lächeln. Der Hörer wolle keine Schlager mehr, deutsche schon gar nicht. „Die Oldies, die gespielt werden, sind doch auch nichts anderes als Schlager, aber eben englische.“ Er bleibt dabei: Mit dieser Art von Programmgestaltung werde eine Lobby bedient, und das seien die übermächtigen ausländischen Plattenfirmen.

Ulli Schwinge wünscht sich ein System, wie es in vielen anderen europäischen Ländern praktiziert wird. Dort gibt es eine Quote, wie viel in- und ausländische Musik gespielt werden darf. In der Regel sind die Sender angehalten, 60 Prozent einheimische und 40 Prozent ausländische Musik zu spielen. So wird es beispielsweise in Dänemark, Frankreich und Belgien gemacht. „Das schützt die eigene Musik vor einer Überflutung mit englischen Titeln. Und es verbessert die Chancen der Künstler im jeweiligen Land.“

Im Jahr 2016 bringt Ulli Schwinge sein nächstes Album heraus, das seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum gewidmet ist. Unterkriegen lässt er sich nicht. „Mein Leben ist in Ordnung“, betont Schwinge, der versichert, seinen Beruf mit Leib und Seele auszuüben. Wozu auch gehört, Boxen und Keyboard für die Mugge auf die Bühne zu schleppen. „Das mache ich bei einem Firmenfest genauso wie bei einem 50. Geburtstag oder einer Hochzeit. Ich brauche mein Handwerk nicht unter den Scheffel zu stellen.“

Seine Antwort auf den Englisch-Wahn: „Ich vertone gegenwärtig unvergängliche Gedichte von Goethe, Heine und Schiller. Mal sehen, ob man das auch als deutschen Schlager einstuft.“



 

Zitate Prominente

Personen des öffentlichen Lebens über Deutsch und Denglisch

Die Zitate sind alphabetisch nach Nachnamen des Autors geordnet.

 

„Mein Studium, dann mein Beruf als Schauspieler haben mich früh unsere Sprache lieben gelehrt.“

„Die Menschen in Deutschland müssen einen natürlichen Stolz auf ihr Land entwickeln, den jedes andere Land ja auch hat.“

Mario Adorf, Schauspieler

 


 

„Ich liebe die deutsche Sprache. Wenn man sie richtig gebraucht, ist sie unheimlich weich und faszinierend. Ich finde sie wunder-, wunderschön; auch kompliziert, aber sie ist eine sehr präzise Sprache.“

Erkan Aki, Tenor

 


 

„Ich kämpfe damit (...) für die Anerkennung deutschsprachiger Popmusik ... Vom Grundgedanken her werbe ich einfach dafür, die deutsche Sprache zu nutzen. Sie ist eine sehr reiche Sprache, alle sehen das ein, außer die Deutschen selbst.“

Laith Al-Deen, Popsänger


 

„Wer als deutscher Musiker in holperigem Schulenglisch oder in rudimentär nachempfundenem US-Ghetto-Slang singt und sich dabei im Nachempfinden einer ausgeliehenen Gefühlswelt übt, hat weitaus größere Chancen mit seiner Musik ins hiesige Radio zu kommen als einer, der sich der deutschen Sprache bedient.“

Götz Alsmann, Musiker, Entertainer und Moderator im ARD-Jahrbuch 2005


 

„Im Land der tausend Brötchensorten scheint das Ausdünnen der musikalischen Vielfalt und die fortschreitende Eliminierung der Landessprache im Radio festgeschrieben zu sein.“

Götz Alsmann, Musiker, Entertainer und Moderator im ARD-Jahrbuch 2005


 

„Wenn man in schlechtem Schulenglisch einen dilettantisch dahingestümperten Satz singt, hat man bei manchen Sendern eine größere Chance, als die, die sich im muttersprachlichen Bereich in Höchster Perfektion ausdrücken.“

Götz Alsmann, in der Mitteldeutschen Zeitung vom 06.07.07


 

 

„Was ich aber am meisten liebe, ist die deutsche Sprache. Ich kann in ihr meinen Traum leben, in ihr bin ich zum Schriftsteller geworden. Sie ist für mich das Tor zur Welt.“

Andreas Altmann, Schriftsteller


 

„... Der Umstand, daß die Reichen und Mächtigen nicht an der akademisch-literarischen Ausformung und Entwicklung des Hochdeutschen beteiligt waren, hat die Gesellschaft aber auch gegen den Sprachmißbrauch, häßliche Sprache, geschmackloses Sprechen, Klischees aller Art vergleichsweise unempfindlich gemacht. Das vulgäre Geschäftsmannsenglisch wird gern überall nachgeplappert, alle Welt läßt sich bedenkenlos "durchchecken" denkt ans "Outsourcen" und fühlt sich "out of this world".“

Asafa-Wossen Asserate, Schriftsteller


 

„Man hat ja teilweise das Gefühl, daß wir hier versuchen, unsere Sprache zu vergessen“

Ayman, Musiker


 

„In der Zeit der Verendung unserer Sprache und des immer größeren Einflusses der Anglizismen bekomme ich einen Brechreiz und würde am liebsten meine Sense herausholen.“

Thomas Bley, Musiker


 

„Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln. Unterm Strich bleibt allerdings oft nur heiße Luft. Der Gebrauch der eigenen Sprache ist hingegen nicht nur eine Frage der Kultur, sondern auch der Ehrlichkeit: Ich will, dass man mich versteht!“

Matthias Brodowy , Kabarettist


 

„Das flotte Nachplappern überflüssiger Anglizismen zeugt nicht von einer demokratischen, westlichen, postnationalen oder sonst welchen Gesinnung, sondern vielmehr von einer partiellen Beschränktheit, die von Schönheit und Prägnanz einer Sprache nichts weiß.“

Günter de Bruyn, Jacob - Grimm - Preisträger 2006


 

„Ich kann nur sagen, mich faszinieren Texte in Deutsch. Wenn der NDR zum Beispiel "Geh Doch" spielt und dann diesen Titel Zeile für Zeile zerreißt, um dann dach zehn Minuten zu sagen: Genug mit der "Howie"-Verarsche, jetzt spielen wir wieder Musik: "I'm a Big Big Girl in a Big Big World", dann denke ich, bin ich bekloppt oder die? ...“

Howard Carpendale, Sänger


 

„Als ich nach Deutschland kam, sprach ich nur Englisch - aber weil die deutsche Sprache inzwischen so viele englische Wörter hat, spreche ich jetzt fließend Deutsch!“

Rudi Carrell, Fernsehmoderator


 

„Grundsätzlich kann ich übrigens überhaupt nicht verstehen, warum Bands aus Deutschland nicht in ihrer eigenen Sprache singen.“

Guy Cross, Sänger ("Band ohne Namen")


 

„Wir sind hier gezwungen, zu achtzig Prozent amerikanische Kultur zu konsumieren - im Fernsehen, im Kino und so weiter. Kultur und Politik kann man nicht trennen und die Amerikaner bestimmen, was die anderen zu tun haben. Es gibt keine wirklich souveränen Staaten.“

Gabi Delgado von der Musikgruppe "DAF"


 

„Ich bin tatsächlich einer der wenigen Nichtdeutschen, die nach Deutschland kommen und sich in die Sprache verliebt haben. Deutsch ist für mich die große Liebe.“

Momo Djender (deutsch-algerischer Sänger) am 10.11.2012 auf ProSieben


 

„Englisch als erste Fremdsprache müßte europaweit verboten werden.“

Roland Duhamel, Vorsitzender des belgischen Germanistenverbandes


 

„Man kann im eigenen Land in einer anderen Sprache schlecht eine Geschichte erzählen. Weil sie nicht stimmt, da gibt es eine bestimme Authenzität. Ich lasse mir von den Rechten das Recht auf Sprache, meine Heimatsprache, nicht nehmen. Man ist in dieser Sprache zu Hause. Es wäre super gewesen, wenn sie [Lena] in Deutsch gesungen hätte.“

Katja Ebstein, Sängerin, zu Lenas Eurovision-Auftritt bei Peter Hahne am 15.5.2011 im ZDF


 

„Ich hasse Unflätigkeiten, die sinnlos daher kommen. Meine Sprache ist nach wie vor die eines Menschen, der die deutsche Sprache mag und sie nicht reduziert auf Umgangssprache. Das wird man bei mir nicht finden.“

Hartmut Engler, Musiker der Gruppe 'Pur'


 

„Ein Land, welches seine Volkslieder vergisst, ist dabei, vergessen zu werden.“

Gotthilf Fischer, Chorleiter


 

„Natürlich werbe ich für mein Vaterland. Wir waren immer stolz auf Made in Germany. Das heißt, übersetzt für einen Pfarrer, der von Technik nicht viel versteht: Made in Germany - auf uns kannst du dich verlassen.“

Jürgen Fliege, 'TV-Pfarrer'


 

„Ob Grönemeyer singt oder ich ist egal. Die gute deutsche Musik lebt. Man sieht es an den ausverkauften Konzerten. Nur deutsche Musik geht dem Menschen an die Seele.“

Ute Freudenberg, Sängerin


 

„Dinge, die 'schön', 'wunderbar', 'reizvoll', 'faszinierend', 'bezaubernd' oder 'prächtig' sind, werden heute nur als 'cool' bezeichnet.“

Prof. Wolfgang Frühwald, Präsident (1999-2007) der Alexander-von-Humboldt-Stiftung


 

„Unsere Jugendsprache ist obszön und amerikanisiert - sie zeigt, wie versaut und unappetitlich unsere Kultur geworden ist.“

Götz George, Schauspieler


 

"I answer in English because I want the whole world to understand me: It's a crying shame that we Germans don't use our beautiful motherlanguage anymore."

Robert Gernhardt (auf die Frage, was er davon hält, daß der deutsche Beitrag zum Grand Prix 2002 auf englisch vorgetragen wird)

 

„Es ist so erbärmlich, Leuten zuzuhören, die es verwenden“

Robert Gernhard über Denglisch, während einer Lesung im Theaterhaus Stuttgart im Januar 2004


 

„Ich mag Denglisch gar nicht, deutsch sehr und schätze das Fränkische.“

Michael Glos, Poltiker


 

„Aus keinem anderen Land scheinen die Menschen so gern und ausgiebig zu verreisen wie aus Deutschland. Und kaum sind sie wieder zu Hause, planen sie schon wieder die nächste Flucht, als wollen sie eigentlich immer nur weg.Und auch dort, wohin sie fliehen, wollen sie möglichst weder anderen Deutschen begegnen noch selbst als Deutscher erkannt werden.Als sei ihnen das irgendwie peinlich, als sei das Land, in das sie geboren wurden, ein notwendiges Übel, mit dem sie ansonsten nichts weiter zu schaffen haben.“

Daniel Goeudevert, Manager und Autor


 

„In den letzten Jahrzehnten hat sich das Deutsche allzu widerstandslos als eine Art Dorftrottel unter den Sprachen präsentiert, der nicht richtig in der Lage ist, für aktuelle Gegenstände aus seinem angestammten Wortschatz neue Begriffe zu bilden, und sich statt dessen auf eine Weise, die ein amerikanischer Kommentator als 'vorauseilende Unterwürfigkeit' bezeichnete, mit schlaffer, altersfleckiger Hand aus dem weltweit dampfenden englischen Breitopf bedient.“

Max Goldt, Schriftsteller


 

„[...] sich selber auszudrücken, ist mir in der deutschen Sprache immer am besten gelungen. Wenn ich amerikanische Klassiker auf Englisch gesungen habe, hatte ich immer so ein Gefühl, dass ich gar nicht weiß, wovon ich rede.“

Stefan Gwildis, Sänger


 

„Deutschland ist noch immer attraktiv als Wirtschaftsstandort und wird es bleiben, wenn die Menschen zusammenrücken. Und genau das passiert jetzt auch. Ich werbe für Deutschland durch meine positive Haltung dem Land gegenüber.“

Sven Hannawald, Skiflugweltmeister (auf die Frage, ob er für die Marke Deutschland werben würde)


 

„Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich nun Englisch lernen muss, um die Deutschen zu verstehen.“

Dr. Helena Hanuljakov, Präsidentin des Internationalen Deutschlehrer-Verbandes


 

„Die Sprache ist das Haus, des Seins.“

Martin Heidegger: "Über den Humanismus"


 

„Deutsch ist eine super Sprache. Bei Musik ist es mir wichtig, dass ich verstehe, was gesungen wird.“

Silvio Heinevetter, Torwart


 

„Wenn ich mir jetzt so im Rückblick die deutschen Lieder angucke, die ich schon geschrieben habe, kann ich es schon verstehen, wenn Leute zu mir sagen, sie würden sich mal eine ganze Platte in Deutsch wünschen. Ich verstehe es deswegen, weil mich deutsche Songs mehr rühren als die englischen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, daß es einfach Deutsch ist, daß es meine Muttersprache ist.“

Peter Heppner, Sänger ("Wolfsheim")

 


„Kultusminister, die für das Englische als neue Universalsprache plädieren, zeichnen sich in der Regel dadurch aus, daß sie nicht einmal mit den Nuancen ihrer Mutterprache vertraut sind.“

Prof. Dr. emerit. Nobert Hinske (Philosoph, Universität Trier)


 

„Präsident: Hörte ich da richtig- ? Mercedes dieser deutsche Betrieb schlechthin, droht abzuwandern in die USA? Das übertrifft noch alles charakterlich Defekte, was ich je aus Deutschland hörte. ... Die Hunnen haben, seit das Europa-Geschrei an der Tagesordnung ist, keinen Funken Nationalstolz mehr: Sogar ihre Sprache erzählte ein Journalist, durchsetzen sie derartig mit Anglo-Amerikanischem, daß sie demnächst auch ihre Familiennamen noch ins Englische übersetzen.“

R. Hochhuth, Sprachpreisträger (Aus dem Stück: Mc Kinsey kommt)


 

„Obwohl wir international kräftig wachsen, ist für mich die deutsche Herkunft klar und wichtig, da brauche ich keine englischen Formen.“

Albrecht Hornbach, Chef der Baumarktkette Hornbach Holding AG


 

„Alle Pop-Künstler, die gute Geschichten erzählen, tun dies in ihrer Muttersprache.“

Hubertus von Hohenlohe, Sänger


 

„Wir haben die Fuchtel der politischen Korrektheit. Das ist eine Erkrankung der Sprache und der Umgangsformen, die immer weiter um sich greift und eine moralinsüchtige Atmosphäre erzeugt.“

Reinhard Jirgl (Büchner-Preisträger 2010) in der ARD-Sendung Druckfrisch vom 26.5.2013


 

„Ich brauche die deutsche Kultur um mich herum.“

Jette Joop, Mode-Designerin


 

„Ich bedaure sehr, daß die Regel aufgehoben wurde, daß jeder in seiner Sprache singt. Die Deutschen sind dabei als erste umgefallen, wir haben ja das wenigste Rückgrat, wenn es um die eigene Identität geht.“

Udo Jürgens, Sänger (zum Grand Prix Eurovision)


 

„Wenn wir alle anfangen, Englisch zu singen, verleugnen wir unsere Wurzeln.“


„Die deutsche Sprache ist für mich die Basis meines Denkens, Fühlens, Träumens, meines Glücks, meiner Angst, meiner Zweifel und überhaupt sämtlicher Emotionen.“


„Ich liebe die deutsche Kultur, die deutsche Geschichte, die deutsche Mentalität.“


„Ich habe die deutsche Sprache immer als irrsinnig schön und interessannt empfunden.“

Udo Jürgens, Sänger


 

„Ich schätze an der deutschen Sprache die Präzision, mit der sich Gefühle ausdrücken lassen. Andere Sprachen bleiben da eher vage, unpräzise.“

Hape Kerkeling, Schauspieler und Kömödiant (VDS-Ehrenmitglied)


 

„Ich lebe gern in Deutschland. Ich arbeite gern hier und fühle mich wohl. Deutschland ist meine Heimat, hier habe ich meine Familie.“

Johannes B. Kerner, Moderator (auf die Frage, ob er für die Marke Deutschland werben würde)


 

„Die deutsche Sprache ist eine der schönsten und ausdruckvollsten aller Sprachen - wenn man sich ihrer Kraft bedient!“

Klaus Kinski, Schauspieler


 

„Ob Deutsch eine Wissenschaftssprache bleibt oder nicht, ist darum keine Frage des Nationalstolzes. Es geht um viel mehr: um die Demokratie.“

Stefan Klein, Biophysiker und Wissenschaftsjournalist, FAZ 06.07.2007


 

„Ich hasse Anglizismen. Das ist alles Bullshit."

Georg Kofler, Geschäftsführer von Premiere


 

"Kinder, die sich in der Muttersprache sicher bewegen, bringen es im Erlernen der Fremdsprache zu mehr Eleganz.“

György Konrad, Schriftsteller


 

„Die Muttersprache ist die entscheidende Basis - auch für das Erlernen von Fremdsprachen.“

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands


 

„Ein zukunftsfähiges Bildungswesen leistet deshalb gerade in Zeiten der Globalisierung Identitätsstiftung und Orientierung, denn Zukunft ist Herkunft."

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands


 

„Die Deutschen sind dabei, sich parallel zur demographischen Entwicklung auch sprachlich abzuschaffen.“

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands


 

„Denken kann jeder am besten in seiner Muttersprache. Sie ist daher unersetzlich, wenn es um den wissenschaftlichen Austausch und besonders um das Training von Doktoranden geht. In meiner Arbeitsgruppe wird nun wieder mehr Deutsch gesprochen.“

Prof. Dr. Karin Krupinska, Professorin für Zellbiologie, Universität Kiel in Biologie in unserer Zeit, 40. Jahrgang (Heft 5), S.287 (2010).


 

„Früher sagte man Unterhaltungskünstler, heute Entertainer. Da ich Amerikanismen nicht mag, sage ich Unterhaltungskünstler.“

Peter Kraus, Schauspieler und Rock'n'Roll-Sänger


 

„Früher sagte man Unterhaltungskünstler, heute Entertainer. Da ich Amerikanismen nicht mag, sage ich Unterhaltungskünstler.“

Peter Kraus, Schauspieler und Rock'n'Roll-Sänger


 

„Der Witz ist doch der, daß wir schon alle irgendwie amerikanisiert sind, in unseren Lebensumständen, angefangen bei McDonalds bis zur Rock- und Pop-Musik, bis zum Denglisch.“

Günter Kunert, Schriftsteller


 

„Ein Arbeitsloser kommt ins Job-Center, trifft am Front Desk auf den Case-Manager, der auf Grundlage eines Tiefenprofilings mit Unterstützung des Back Office ein Vermittlungsangebot an die PSA macht.“

Isolde Kunkel-Weber, "ver.di"-Vorstandsmitglied


 

„Die deutsche Sprache liegt mir am Herzen, weil mein Herz deutsch spricht. Es gibt kein höheres kulturelles Gut eines Volkes und einer Nation als die Sprache.“

Reiner Kunze, Schriftsteller

 


„Das mache ich daran fest, dass wir ja in einer Weise zunehmende Neigungen haben an Hochschulen, oder auch an Schulen in Deutschland, Englisch als Unterrichtssprache zu verwenden, und die Eltern glauben, das wäre die große Chance für ihre Kinder. Das ist im Grunde nicht der Fall, denn jede Sprache vermittelt ja auch ein eigenes Weltbild, und die Sprache ist ja eingebettet in den Begriff Kultur, eingebettet in den Begriff Bildung.“

Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts am 25.2.2010 im Deutschlandfunk


 

„Wir stellen einen bemerkenswerten Verzicht auf den Gebrauch der eigenen Sprache fest. Wie aber können wir etwas ins Ausland tragen, was im Inland verkümmert?“

Jutta Limbach, ehem. Präsidentin des Goethe-Instituts



„Aber wir haben eine so geile eigene Sprache, wir haben Hesse, Heine, Mann, Rilke und Goethe. Deren Sprache wurde von den Nazis mit einer Axt brutal rausgehauen. Ich wollte sie wiederentdecken, und zwar nicht nur für einen elitären Kreis, sondern für die populäre Kultur.“

Udo Lindenberg, Sänger



„Wir müssen ein Naturschutzgebiet für deutschsprachige Pop- und Rockmusik im Radio schaffen. Es geht für uns gar nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern nur noch um Artenschutz. Man hat geradezu das Gefühl, daß deutsch singende Künstler diskriminiert werden.“

Wolf Maahn, Sänger



„In meiner Branche stört mich das zunehmende Berater-Denglisch. Da gibt's keine Vier-Augen-Gespräche mehr, sondern eye to eye talks und die Erkenntnisse danach heißen learnings.“

Helmut Markwort, Ex-Chefredakteur des Focus



"A man who loses his language loses his soul."

James Michener, US-amerikanischer Schriftsteller


 

„Die deutsche Sprache wir mit Füßen getreten. Durch Sprachfaulheit und durch englische Begriffe, die vermeintlich so bequem, schick und jung sind.“

Edda Moser, Kammersängerin


 

„Wir haben eine der wunderbarsten, schönsten, gebildetsten Sprachen der Welt und wir machen keinen Gebrauch davon. Das ist eine Ressourcenverschwendung, die sich keine Kultur leisten kann.“

Adolf Muschg, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler


 

„Im Deutschen gibt es das schöne Wort "Wortschatz" - und diesen Schatz haben wir noch lange nicht ergründet.  In den Tiefen der deutschen Sprache liegen immer noch unzählige Edelsteine verborgen.“

Xavier Naidoo, Sänger am 22.9.2012 in der Ostseezeitung


 

„Die Deutschen sind das einzige Volk, das meint, in den Augen der anderen Völker weniger beliebt zu sein, als es in Wahrheit ist. Alle anderen halten sich für beliebter, als sie es tatsächlich sind.“

Susan Neiman, US-Philosophin


 

„Ich habe mit den 99 Luftballons bewiesen, daß man nicht englisch singen muß, um im Ausland Erfolg zu haben. Die Amis fanden die deutsche Version viel spannender.“

Nena, Sängerin


 

„Bei Produkten, die nur für Deutschland gedacht sind, halte ich Anglizismen für total falsch. Oft ist es Ausdruck dafür, daß den Kreativen nichts Besseres eingefallen ist. Gegenüber dem Konsumenten halte ich es für respektlos: Man versetzt ihn in die peinliche Lage, etwas nicht zu verstehen. Dann muß man sich nicht wundern, wenn Kunden nicht zugreifen.“

Olaf Oldigs, Kreativchef der Werbeagentur Springer & Jakoby


 

„Man braucht gar kein fremdes Land, um die Muttersprache zu verlieren, das kann man auch zu Hause.“

Emine Sevgi Özdamar, türkische Schriftstellerin


 

„Die Verteidigung der Sprache ist mein Weg, den Frieden zu befördern: ein unablässiger Kampf gegen die Verschandelung der Sprache, gegen die ständige Wiederholung von Stereotypen, gegen Rassismus und Intoleranz, gegen die Verherrlichung von Gewalt.“

Amos Oz, Schriftsteller


 

„Die Muttersprachen sind die Völkerherzen, welche Liebe, Leben, Nahrung und Wärme aufbewahren und umtreiben.“

Jean Paul (1763-1825)


 

„Ich finde auf Deutsch zu singen geiler, weil ich mehr Gefühl in den Text legen kann.“

Philippe, der "Superstar"-Dritte


 

„So fahrlässig, so dümmlich und so unüberlegt, wir wir Deutsche mit unserer Sprache umgehen, so wie wir sie täglich mehr und mehr verunstalten durch die Verwendung von englischen Begriffen, müßte uns eigentlich das Sorgerecht über unsere eigenen Wörter entzogen werden. Wir gehen mit unserem Sprachschatz um, als bestünde er aus Dung und Müll.“

Rainer Popp, Schriftsteller


 

"Ich setze mich für die deutsche Sprache ein - und das militant.“

Christian Quadflieg, Schauspieler


 

„Deutsch ist meine Muttersprache. In welcher Sprache sollte ich sonst schreiben? Wer braucht noch Songs in schlechtem Englisch?“

Frank Ramond, Liedtexter und Echo-Preisträger


 

„So lange wir zusammenarbeiten, ist die Amtssprache deutsch.“

Ralf Rangnick, Fußballtrainer


 

„Selbst in Europa sehe ich heute überall amerikanische Handelsketten. Es ist kein gesunder Zustand, wenn eine Kultur von einer anderen so erdrückt wird.“

Robert Redford, Schauspieler


 

„Das, was sich jetzt mit dem Englischen im Deutschen abspielt, ist ziemlich lächerlich und abscheulich. Es hat überhaupt keinen Sinn mehr, es werden Ausdrücke in Hülle und Fülle verwendet, die im Deutschen viel besser vorhanden sind. Man sollte sich dieser ungewöhnlichen Verfremdung energisch widersetzen.“

Einmal aber tadelte er mich, als ich in einer Rezension einen Autor als „Alien“ bezeichnet hatte. Das Wort missfiel ihm ganz und gar, den Film gleichen Titels kannte er nicht. Zu meiner Verblüffung sagte er: „Ein deutscher Mann schreibt deutsch. Und trinkt deutsches Bier“. (Der Autor Volker Hage in seinem Nachruf)

Marcel Reich-Ranicki, Kritiker


 

„Wie kann man eine Sprache genug preisen, die so reine Dichtung, so unergründliches Denken, so kosmische Musik, so frische naturwissenschaftliche Keime schöpft! Vor einer solchen Sprache muss man Furcht und Ehrfurcht haben.“

Fuad Rifka, Dichter


 

„Es nervt mich tierisch. Viele Leute, die keine Silbe Englisch können, hören sich an, als wären sie beschissen aus dem Englischen übersetzt worden.“

Harry Rowohlt, Übersetzer


 

„Ich liebe die deutsche Sprache. Sie hat mir ein Zuhause gegeben und durch die Übersetzungen meiner Bücher die Welt zu 21 Sprachen geöffnet. Deutsch ist mein Tor zu anderen Sprachen. Auf Arabisch hätte ich das nicht erreicht.“

„Deutsch ist eine schöne Sprache, und ich verstehe nicht, wie die Deutschen sie durch Anglizismen zerstören lassen, das zeugt von Dummheit.“

Rafik Schami, Schriftsteller


 

„Ich bin jedenfalls sehr stolz, Deutsche zu sein. Manchmal treffe ich Deutsche, die mit mir Englisch sprechen wollen. Das kann ich überhaupt nicht verstehen, ich liebe die deutsche Sprache, ich spreche mit meinen Kindern nur Deutsch und ich habe sehr viele deutsche Freunde hier. In der Schule haben wir eine Deutschgruppe gegründet, in der die Kinder sich einmal pro Woche mit der deutschen Kultur beschäftigen, mit den Traditionen, von Karneval bis St. Martin“

Claudia Schiffer, Model


 

„Als ich nach Berlin zurückkam und durch die Stadt fuhr, hat mich überrascht, wie die deutsche Sprache mit Anglizismen verhunzt wird. Warum machen die das? Coffee to go! Shoppen ohne zu stoppen! So ein Quatsch! Wollen die, dass wir alle verblöden? Was tun die ihrer Sprache an? Wie verhöhnen und entwürdigen sie jene Menschen, die nicht Englisch gelernt haben?“

Angelika Schrobsdorff, Schriftstellerin


 

„Erstens würde ich alle Anglizismen aus der deutschen Sprache eliminieren.“

Jessica Schwarz, VIVA-Moderatorin


 

„Das Halbdunkel vielfältig verschachtelter, gelehrt klingender Kunstworte und Sprachformen bietet sich ganz besonders für das Halbverstandene, nicht recht Durchschaute oder mangelhaft Durchdachte an, dessen Unklarheit es mit dem kristallenen Flitterglanz exotischer Sprachfetzen überstrahlt.“

Prof. Dr. Günter Schmölders, Wirtschaftswissenschaftler


 

„Gerade in der sehr starken Position des Englischen sehe ich den wichtigsten Aspekt des europäischen Sprachproblems.“

Reinhard Selten, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (VDS-Ehrenmitglied)


 

„Wer seine Sprache mit Englisch garniert, gibt sich weltgewandt und modern. Und kann sich abgrenzen gegen all jene, die ihn nicht verstehen sollen, weil er in Wahrheit gar nichts mitzuteilen hat.“

Bastian Sick, Journalist (VDS-Ehrenmitglied)


 

„Der Engländer singt englisch, der Franzose französisch, der Spanier spanisch - nur, wenn Deutsche deutsch singen, müssen sie sich rechtfertigen. Dabei ist das die Sprache, in der sie lachen, weinen, lieben, essen und sich ausleben! Ist es nicht tragisch, daß sich der deutsche Fernsehzuschauer erst wieder an seine eigene Muttersprache gewöhnen muss?“

Ralph Siegel, Schlagerkomponist


 

„Ich versuche, in meinen Texten nach Möglichkeit kein Denglisch zu verwenden. Die deutsche Sprache ist facettenreich genug, dass ich mich des Denglischen nicht bedienen muss.“

Smudo, Musiker ("Die Fantastischen Vier")


 

„Wissen Sie, diese dummen Amerikanismen, die sich inzwischen überall einschleichen, finde ich albern.“

Peter Sodann, Schauspieler


 

„[...] die Deutschen müssen endlich damit aufhören, ihre nationale Kultur mit Füßen zu treten. Wenn die Deutschen das nicht schaffen, ist meine letzte Hoffnung für Europa dahin. Ich glaube, die Deutschen haben noch nicht verstanden, welch ungeheure Bedeutung das deutsche Kulturerbe für sie selbst und für die ganze Welt hat. Ich kann mir diese Missachtung nur so erklären: Deutschland hat es noch nicht vollständig erfasst, wie wichtig seine Kultur für die gesamte zivilisierte Welt ist.“

Alexander Sokurow, Regisseur und Drehbuchautor


 

„Wenn Journalisten zu Besuch kommen, täuschen sie hektische Aktivitäten vor, werfen mit Anglizismen um sich und erwecken damit bei weniger erfahrenen Journalisten den Eindruck von Modernität.“

Michael Spreng, Wahlkampfleiter von Kanzlerkandidat Stoiber


 

„Spaghetti mit Meeresfrüchten sind, für sich genommen, absolut essbar; und auch Tiramisu ist eine feine Sache. Rührt man aber beides zusammen, erhält man eine unappetitliche Pampe. Und so ist auch Denglisch, diese Mixtur aus Englisch und Deutsch, die von Leuten ohne Sprachgefühl für cool gehalten wird, eine ziemlich ungenießbare Sache.“

Hannes Stein, Journalist und Autor


 

„Der Verderb der Sprache ist der Verderb des Menschen.“

Dolf Sternberger, Poltikwissenschaftler und Journalist (lt. 'Kauderwelsch', Mainhardt Graf Nayhausß (Hg.))


 

„Man unterschätze nicht die 'Botenstoffe' der Sprache. Es gibt geisthemmende und geiststimulierende Begriffe.“

Botho Strauß, Schriftsteller


 

„Der göttliche Baumeister der Erde hat die Menschheit nicht erschaffen als ein gleichförmiges Ganzes. Er gab den Völkern verschiedene Blutströme, er gab ihnen als Heiligtum der Seele ihre Muttersprache.“

Gustav Stresemann (1878-1929)


 

„Wer die deutsche Sprache versteht und studiert, befindet sich auf dem Markte, wo alle Nationen ihre Waren anbieten, er spielt den Dolmetscher, indem er sich selbst bereichert.“

Ständige Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache


 

„Ähnlich wie bei den Deutschen gilt bei den Mongolen derjenige als 'weltgewandt' und 'gebildet', dem es gelingt, in jedem Satz ein oder zwei englische Worte unterzubringen. Noch zu keiner Zeit wurde die mongolische Muttersprache so entstellt wie in Laufe der letzten Jahre.“

Galsan Tschinag, Schriftsteller


 

„Ich finde es schlimm, was mit unserer deutschen Sprache passiert. Wenn ich einen großen Milchkaffee möchte und einen 'Grand Caffe latte low fat with extra shot to go' bestellen muss, dann regt mich das auf. Das ist doch total bekloppt.“

Sebastian Vettel, Automobilrennfahrer (Formel 1) in BILD vom 7.3.2008


 

„Die eigene Sprache ist der Kern aller Welterkenntnis.“

Antje Vollmer, Politikerin

 

„In seiner Muttersprache ist man doch am präzisesten, kann am ehesten Gefühle und Zwischentöne ausdrücken.“

Antje Vollmer, Politikerin, Interview im "Spiegel", 17. September 2004


 

„Die Anglisierung unserer Sprache steigert sich allmählich in eine monströse Lächerlichkeit. Deutsch wird uncool. Gleichzeitig blamieren wir uns mit Worthülsen wie "Ich erwarte mir" oder "Ich gehe davon aus." “

Vicco von Bülow (Loriot) in einem Interview vom 21. Juni 2002 der Süddeutschen Zeitung auf die Frage: "Wie beobachten Sie den Wandel der Sprache? Sind Sie in Sorge?"


 

„Aber wieviel Fremdwörter kann man sich einverleiben (!), ohne sich innen fremd zu werden.“

Martin Walser, Schriftsteller

 



„Unser Heil - manche Wörter muss man wirklich unter Schuttbergen ausgraben -, unser Heil in diesem zur Zeit so heillosen Land ist unsere deutsche Sprache. Sie ist differenziert, genau, subtil, liebevoll, scharf und behutsam zugleich. Sie ist reich. Sie ist der einzige Reichtum in diesem Land, das sich reich glaubt und es nicht ist. Sie ist all das, was dieses Land nicht mehr ist, noch nicht wieder ist, vielleicht nie mehr sein wird.“

„Vom Ausland her gesehen, reduziert sich Deutschland für mich auf die deutsche Sprache. Das ist mein Gepäck, das ist mir das Liebste in diesem Land.“

Wim Wenders, Filmemacher


 

Denglisch kann ich nicht leiden. Die deutsche Sprache ist reich genug.“

Wilhelm Wieben, ARD-Tagesschausprecher (1973-1998) 


 

„Wir Deutsche unterliegen nicht den Franzosen und den Britten im Kampf um die Sprachen, wir verlieren eher gegen uns selbst: Das Problem des Deutschen in der EU sind die Deutschen, die kein Deutsch reden.“

Martin Winter (Quelle: Süddeutsche Zeitung 15.06.07)


 

 

„Es ist der Drang jedes jungen Menschen, auf etwas stolz zu sein. Warum nicht auf die eigenen Leute.“

Sönke Wortmann, Filmregisseur ("Das Wunder von Bern")


 

„Ein Volk hat eigentlich nicht das Recht, etwas, das zum Weltkulturerbe gehört, verwahrlosen zu lassen.“

Dieter E. Zimmer, Schriftsteller und Publizist (1973-1977 Feuilletonchef der Zeit)


 

„Wenn mehr auf deutsch gesungen würde, könnte sich das Talent besser entwickeln. Gedanken und Gefühle lassen sich einfach besser mitteilen.“

Rolf Zuckowski, Liedermacher



Ich als Schlagerfan finde es sehr schade dass Bayern1 kaum noch richtige Schlager spielt. Fast immer nur die gleichen Oldies. Aber warum machen die dass? Mehr Höhrer als früher haben sie deswegen heute auch nicht.Meint Ihr dass der Oldiewahn irgendwann vorbeigeht?

 

Bayern 1: Die beste Musik für Bayern??????????????????

Bayern 1: Die Mogelpackung für Bayern!!!!!!!!!!!!!

 

Also mein Fazit ist, in Deutschland ist alles zu Spät. Überall wird man abgezockt  und

betrogen, wie zum Beispiel die Radiosender in Deutschland.!!! Ich und meine Frau waren 7 Jahre beim Radioclub Bayern 1, wir haben aber jetzt gekündigt. Was jetzt in Bayern 1 rauf und runter läuft, kann man nicht mehr hören, diese Musik wird ja tot gespielt, und will auch keiner mehr hören!!! Immer die gleiche Musik, und zu 90% Denglisch. Kaum noch Deutsche Musik. Unsere ganze Musikkultur wird durch solche arroganten Radiosender kaputt gemacht.

Keine Helene Fischer, Andrea Berg und Matthias Reim u.s.w. Das ist ja schon eine Frechheit wie man mit unseren eigenen Deutschsprachigen Interpreten umgeht, das ist schon Verrat!!!

Alle Bürger in Deutschland zahlen Zwangs GEZ Gebühren. Und es kann nicht sein, das nur die einen Bürger die gerne englische Musik hören zum Zuge kommen. Und die anderen Bürger die gerne deutsche Musik wie Schlager hören, kommen leer aus!!! Für uns ist es eine Mogelpackung

Es gibt in Bayern keine Sender die über UKW schöne deutsche Musik wie Schlager bringen.

Das ist eine Schande für Deutschland..

Uns wundert es, das die Nachrichten noch nicht in Englisch gebracht werden!!!  

 

In Baden Württemberg gibt es den Sender SWR4. Dieser Sender bringt abwechslungsreiche Musik. Das ist in Ordnung.

 

 

Es ist an der Zeit, das gehandelt wird.

Der Gesetzgeber ist gefragt!!!

Wenn es nicht auf freiwilliger Basis geht, wie es vorgesehen war,

müßen diese Sender gezwungen werden mit der Quote

Es kann ja nicht jeder machen was er will!!!

Zum Beispiel:  Der Bayerische Rundfunk sendet fünf Programme. Wir erwarten als
Angehörige keiner Minderheit, dass ein Programm auch Musik in der
Sprache des Senderstandorts sendet, das ist wie Selbstverständlich!

 

Geschrieben am 31.07.2015 von

Uwe und Ines

 

Bekannte Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache

Mehr deutsche Musik im Radio

Über die Forderung nach mehr deutschem Pop im Radio

Musik auf deutschen Radiosendern

Die unendliche Debatte um die Deutschquote

VDS-Sprachnachrichten